Bukit Brown Cemetery
Bereits an der Strasse zu diesem alten, verwilderten chinesischen Friedhof, welcher mitten in einem Wald liegt, saeumen diverse, alte und verfallene Graeber den Weg. Was mir bereits zu Beginn aufgefallen ist, ist der Aufbau eines Grabes: Die Frontansicht bildet eine Art kleiner Tempel mit einer Inschrift und teilweise auch einem Bild der Verstorbenen mit einem kleinen Vorplatz und behuetet von Grabwaechtern an den Seiten. Dahinter befindet sich das Grab in der Form einer Zunge.
Im eigentlichen Friedhof angekommen war ich ueberwaeltigt vom Frieden und der Ruhe. Wirklich mitten in einem Wald liegen die Graeber wild verstreut, teilweise von der Natur ueberwuchert und kaum mehr zu zugaenglich. Bei einigen Graebern waren Familen anwesend, welche den Verstorbenen Ihren Respekt zollten und einige Zeit mit Ihnen verbrachten. Auf den Graebern selbst wurden farbige Zettel mit Zahnstochern befestigt und auf dem Vorplatz brannten Kerzen und Raeucherstaebchen.. Auch anderes wurde davor verbrannt, doch habe ich nicht mibekommen was das war und den Sinn dahinter (wie auch bei den farbigen Zetteln) habe ich nicht verstanden. Ebefalls wurde Essbares bei den Graebern hinterlegt, was jedoch von den anwesenden Affen nachdem Ruhe eingekehrt ist stibitzt und zu Gemuehte gefuehrt wurde
Dies war ein sehr gemuetlicher Morgen bei einem zweistuendigen Spaziergang durch diesen beeindruckenden Friedhof. In jedem Fall sehenswert und kein Vergleich zu den christlichen, strukturierten Grabstaetten.























